St. Stefan - "Gad Steffa"

Der Name „Gad Steffa“ ist eine alte Bezeichnung des Ortes St. Stefan am Walde. Im Jahre 1815 schreibt Pater Matthias Höfer O.S.B. Stift Kremsmünster (Ordo Sancti Benedicti, latein. für den Orden der Benediktiner) in seinem Etymologischen Wörterbuch über die Namen Gad Steffa für St. Stefan, Gapeda für St. Peter, Gad Hans und Gad Merten für St. Johann und St. Martin, Gad Ura für St. Ulrich.

„Gad“ dürfte laut Überlieferung sinngemäß dem „Sankt“ entsprechen. Im Keltischen findet sich das Adjektiv cad-ro = schön, cad = Wurzel, im Irischen gibt es das Wort caid oder cadi-s = holy, heilig. Da das keltische c (k) unbehaucht ausgesprochen wurde, ist daher die spätere deutsche Wiedergabe und Schreibweise mit „g“ erklärlich.

Erforschte Plätze:

  1. Pfarrkirche St. Stefan am Walde
    Kirchenplan
  2. Stefanstritt
    Stefanstritt (Bausteine zur Heimatkunde)
    Stefanstritt (2. Sage)
  3. Kraftweg - Alter Handelsweg
  4. Teufelssitz
  5. Wendenstein ( Oberer Drudenstein)
  6. Riesenstein
  7. Frauen- und Männerheiligtum (Unterer Drudenstein)
  8. Heiligtum der Muttergöttin
  9. Energiestein (Teufelsrutsche)
  10. Grubbauernfelsen
    Grubbauerntanne (Bausteine zur Heimatkunde)
  11. Zwergenreich
  12. Fuchsenstein
  13. Kriegsgattern
  14. Moor mit Teich
  15. Loagstampfer Kapelle
  16. Genghof (anno 1457)
  17. Grenzstein (1647)
  18. Grenzstein (1788)
  19. Kapellenlinde Raiden
  20. Ortsansicht (anno 1782)


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