Landschaftsmythologie

Jeder Ort dieser Erde ist einzigartig. Der Name ist ein Ausdruck dafür. Landschaftsmythologie ist im Wesentlichen die Dichtung über eine Landschaft. In Dichtung verdichtet sich all jenes, das hier einmal erlebt wurde. Sagen, Erzählungen, Flurnamen usw. beschreiben Landschafts- und Ortsqualitäten, die der Mensch mitunter vor Jahrtausenden hier erlebt hat. Es war ein Dialog von Mensch und Landschaft, die sich gegenseitig beeinflusst haben. Orts- und Flurnamen „erzählen“ daher die Einmaligkeit des Ortes und sind die ältesten Dokumente unserer Heimat. Die Aufgabe der Landschaftsmythologie ist es, diesen Dialog wieder aufzunehmen und diese Schätze unserer Heimat zu heben. Aber was machen wir mit diesen Schätzen? Machen wir es den Menschen bewusst, dokumentieren sie und erleben sie. Damit der Besuch von Naturheiligtümern für sie, wie für den Platz heilsam wird, ist unsere Einstellung von großer Wichtigkeit. Je mehr wir in Resonanz mit der Natur und dem Ort kommen, desto mehr profitieren beide. Die Landschaftsmythologie entspricht der Geomantie und der Integrative Heimatforschung. Naturheiligtümer gehören zu unserem immateriellen Kulturerbe, das die UNESCO schützt.


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